Die weisse Arche – Am Übergang in eine andere Welt

Film von Edwin Beeler

Produktion, Realisation, Buch, Kamera und Montage: Edwin Beeler

Originalton: Olivier JeanRichard

Musik und Sounddesign: Oswald Schwander

Montageberatung und Supervision: Mirjam Krakenberger

Tonmischung: René Zingg

Colormatching & VFX: Nick Schneider

Stagiaire: Karin Schmid

Filmdauer: 89 Minuten

Kinostart: 11. Februar 2016

 

Früher oder später muss jeder an eine Beerdigung. Es sind nicht die angenehmsten Fragen, die dann auftauchen. Wann bin ich dran? Wie werde ich einmal sterben?

 

Der Film „Die weisse Arche“ stellt sich diesen Fragen. Wer sie zulässt, erfährt Antworten, die vielfältiger sind, Horizonte, die sich weiten.

 

Die Grundmelodie des Films spielt eine Frau, der kaum etwas grösseren Schrecken einflösste als Krankheit und Sterben. Doch seit ihrem Nahtoderlebnis ist der Tod für Monika zum Freund geworden. Angst vor Leid und Sterben hat sie keine mehr, was auch die Demenzkranken spüren, die sie mit grosser Hingabe pflegt.

Leiden, Sterben und Tod sind für den Sterbebegleiter und Kapuziner Martin alltäglich, auch für Eugen, Mönch und Kunstmaler in Engelberg. Beide haben viele ihrer Mitbrüder in den Tod begleitet.

Über die Schranke des Todes hinaus sieht Sam, Forstwart und Heiler. Er nimmt Verstorbene wahr. Für ihn stirbt nur der Körper, und Sterben heisst Hinübergehen.

Ganz im Hier und Jetzt lebt Alfons, Hirt auf einer Alp. Hab und Gut braucht er nicht, die Erde gibt ihm Lebensbrot, und die Gegenwart ist sein Geschenk.

 

Der Film «Die weisse Arche» beschäftigt sich mit Spiritualität, mit Sinn- und Wertfragen. Er thematisiert die begrenzte menschliche Erkenntnisfähigkeit und versucht, bis an deren Grenzen zu gehen.

 

89 Minuten, 1:1.85, DCP, 5.1 © 2016 Suissimage, Calypso Film AG, Edwin Beeler, Schweizerdeutsch (Dialekt)

 

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